
3. Liga
REGIONALLIGA WEST
Rapid-Kapitän sah schlechte Leistung von Ex-Klub
Kuchl verpasst nach einer überraschenden Niederlage gegen Westliga-Schlusslicht Kufstein den Sprung auf Tabellenplatz zwei. Dabei zeigten die Tennengauer vor den Augen von Matthias und Simon Seidl keine gute Leistung. St. Johann kassierte innerhalb von 19 Minuten fünf Gegentreffer gegen Schwaz.
Ein Sonntag zum Vergessen für Salzburgs Westliga-Klubs. Kuchl, das im vorderen Tabellendrittel mitmischt und auf Platz zwei springen hätte können, verlor überraschend gegen Schlusslicht Kufstein 1:3 (1:1). „Es war eine komplett schlechte Leistung“, kritisierte Trainer Thomas Hofer. Bereits nach fünf Minuten gingen die Gäste nach einer Ecke in Führung, Kuchls Toptorjäger Lukas Brückler glich kurz darauf (8.) aus.
Per Konter zum Endstand
Doch die Holzgemeinde machte sich das Leben mit unnötigen Fehlpässen und Ungenauigkeiten selbst schwer. „Ein Spiel zum Abhaken“, resümierte Horst Nestaval. In Hälfte zwei war Kuchl zwar bemüht, Kufstein aber effizient und machte das 2:1. Danach warfen die Tennengauer noch einmal alles nach vorne.
Die Aufregerszene passierte in Minute 86. Ein langer Ball Richtung Brückler wurde von einem Kufstein-Verteidiger klar mit der Hand abgewehrt, doch die Pfeife des Schiedsrichter blieb zur Verwunderung aller Zuseher, unter denen auch Rapid-Kapitän Matthias Seidl (wechselte 2021 von Kuchl zu BW Linz) sowie Bruder und Blau-Weiß-Linz-Kicker Simon waren, stumm. Durch einen Konter fixierten die Tiroler dann den 3:1-Endstand. „Eine enttäuschende Leistung, komplett unverständlich“, fehlten Coach Hofer ein wenig die Worte.
So ähnlich ging es auch St. Johann-Coach Bernhard Kletzl. Sein Team legte in Schwaz hervorragend los, führte nach 42 Minuten 2:0. Doch in Hälfte zwei brachen die Pongauer auseinander, kassierten binnen 19 Minuten fünf (!) Gegentreffer. Am Ende fuhren sie mit einer 3:6-Schlappe wieder nach Hause. „Erste Hälfte haben wir es gut gemacht. Die zweite war nicht ligatauglich“, seufzte Kletzl.
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